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Freitag, 27. November 2020 / 00:06 Uhr.
Die Geschichte und Entstehung der LAG
Die Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft fand am 24.September 1990 in der Nähe von Hameln statt. Der Anstoß zur Bildung einer LAG wurde wesentlich durch das Engagement einiger Werkdienstkollegen der Jugendanstalt Hameln gegeben.

49 engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wollten die Situation der Werkdienstmitarbeiter verbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt sind immerhin 77 Mitglieder aus 11 Vollzugsanstalten in der Landesarbeitsgemeinschaft vertreten.

Seit 1990 setzen sich der Vorstand und der erweiterte Vorstand in verschiedenen Gremien für die Ziele der LAG ein. Ansprechpartner sind das Niedersächsische Justizministerium, die Landesarbeitsverwaltung, Gewerkschaften und Politiker (Unterausschuss Strafvollzug etc.).

Schwerpunkte der Arbeit in der LAG
Die Verbesserung der Laufbahnsituation für den Werkdienst im niedersächsischen Strafvollzug. Konkret kämpft die LAG für die Schaffung einer eigenen Laufbahn des Gehobenen Dienstes. Dieses Ziel scheint jedoch aufgrund Bürokratie und leerer Haushaltskassen zur Zeit nur schwer erreichbar zu sein.
Die Schaffung einer effektiven Kommunikationsstruktur untereinander und mit anderen Mitstreitern. Durch Mitgliederversammlungen und die Vernetzung der Mitglieder über das Internet bringen uns diesem Ziel immer näher. Die Verbesserung der Zusammenarbeit miteinander statt gegeneinander.


Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft tragen so mit ihrem Engagement zur positiven Weiterentwicklung des Strafvollzuges in Niedersachsen bei. Ohne Arbeit und Ausbildung ist eine erfolgversprechende Resozialisierung unmöglich. Kurzfristige Kosteneinsparungen zu Lasten der Werkdienstmitarbeiter werden zu einer weiteren Verteuerung des Strafvollzuges führen.